|
Morgens um 7 in Deutschland…….. Die Sonne lacht und die Dyke Bandits formieren sich in Bochum zur großen Eisenach-Tour 2007!
Die Einen rauchen noch schnell eine letzte Zigarette „davor“ und die Anderen müssen sich erstmal bei McDonalds stärken. Dann sind endlich alle startklar und los geht’s ein kleines Stück über die Autobahn. Ab Hagen sollen unsere Mopeds bis Eisenach nur noch Landstraße unter die Reifen bekommen. Und schon ging’s rauf auf die „Sauerland – Achterbahn“. Durch Täler und über Höhen voller Rapsfelder, immer auf den kleinsten Straßen. Da verlangte die Ein oder Andere dann doch nach einer Zigarettenpause
und gegen Mittag wurde dann wieder mal die weltgrößte „Pommesbude“ angefahren.
Frisch gestärkt ging es dann auf die letzte Etappe über die Ederhöhen und durch das Fuldatal nach Eisenach, wo wir uns mit den anderen Mädels aus dem Forum an der Wartburg trafen.
Von dort ging´s dann schnurr stracks zu unserer Unterkunft im Liliengrund. Dort, fast am Ziel angelangt, sollten die fahrerischen Herausforderungen aber noch nicht zu Ende gewesen sein! *grins* Nein, denn dann kam noch die Auffahrt zu unserer Pension!!! 10% Steigung – gefühlte 45% - nicht asphaltiert, Schotter und tiefe ausgewaschene Rillen! Das Highlight eines jeden Tages!!! (zumindest für mich *zwinker*, Ute)
Die Ferienwohnung, welche uns für die nächsten Tage Unterkunft gewähren sollte, befand sich in einer wunderschönen Villa am Rande des Stadtzentrums vom Eisenach. Nachdem die Zimmeraufteilung geklärt war und wir im rasendem Tempo geduscht hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum „Bachrestaurant“ um uns dort in großer Runde zum Abendessen zu treffen. Da uns die Wettergöttin wohl gesonnen war, konnte der Abend im Biergarten ausklingen. Leichtes „Animationsprogramm“ des Fitness – Studios direkt nebenan bot noch was fürs Auge. Ob das vom OrgaTeam geplant war????? Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf in den Tag.
Die Einen liefen im „Schweiße ihres Angesichts“ zur Wartburg hoch. Die Anderen machten sich erst auf die Suche nach einer Mopedwerkstatt, da an Doris´ Motorrad das Hinterrad schräg eingebaut war und dies erst behoben werden musste.
Für 13Uhr sollte dann das Treffen mit allen anderen auf dem Parkplatz am Prinzenteich stattfinden.
Elke „Virago“ hatte eine super Tour für alle geplant. Mit ca. 14 Motorrädern ging’s dann los über kleine kurvenreiche Strassen zum Trusetaler Wasserfall, wo weitere Mädels mit ihren Maschinen auf uns warteten. Hier teilte sich die Truppe wieder: die einen genossen faul die Sonne, während die anderen zum Wasserfall hochstiefelten.
Weiter ging es dann jetzt mit 18 Motorrädern über traumhafte Strassen durch den nördlichen Thüringer Wald, über den großen Inselberg, wo wir an der Sommerrodelbahn eine weitere Pause einlegten, bis zu unseren Quartieren in Eisenach.
Da mussten dann wieder ein „Akkord – Duschen“ eingelegt werden, damit alle Dyke Bandits schön sauber zum Essen gehen konnten. Für 19Uhr war nämlich die Gaststätte „Bei Oma“ quasi komplett für uns reserviert, wo es lecker Spanferkel geben sollte.
Alle waren schon sehr gespannt auf dieses Essen, da Annett schon im Vorfeld verkündete, sie wollte ein ganzes Ferkel für sich alleine haben. Tja, wie das immer so ist, wenn die Augen größer sind als der Bauch….. Bei den Klängen einer Klavierspielerin und dem Genuss von „Oma’s Likörchen’ wurde die Gruppe immer ausgelassener und auch als die DykeBandits ihren Eisenacher - Tour – Trinkspruch „Auf das die Wölfe in den Bergen bleiben und die Frauen in unseren Betten“ lautstark zum Besten gaben, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Obwohl wir doch den ein oder anderen schrägen Blick ernteten.
Die Musik kam dann irgendwann vom Band und wurde lauter, so dass das Tanzbein geschwungen wurde. Conny, unsere Wirtin, lief in Hochform auf und beteiligte sich immer feucht fröhlich ausgelassener an unserem Treiben. Der Abend nahm seinen Lauf… *ZENSIERT* Die Letzten Dyke Bandits verließen selig um halb vier die Lokalität und wankten zur Villa Liliengrund hoch. Die Nacht war kurz und gegen halb neun saßen alle schon wieder mehr oder weniger voller Tatendrang in der Küche beim Frühstück. Andrea, Martina, Mechthild und Sonja wollten nach Weimar fahren und sich diese geschichtsträchtige Stadt anzusehen.
Steffi, Claudi, Doris, Annett und Ute wollten eigentlich mal eine „flotte Runde“ drehen. Naja, nachdem die Weimarfahrerinnen weg waren, versuchten wir erstmal in Ruhe auf dem Balkon unseren „Kater“ fortzuscheuchen. Das war nicht leicht – hartnäckiges Tier!!! Irgendwann machten wir uns dann doch auf den Weg und jede von uns stellte nach ganz kurzer Wegstrecke fest, dass die Kurven an diesem Tag irgendwie komisch waren und die Motorräder noch merkwürdiger fuhren und dass man überhaupt eigentlich gar nicht schnell fahren wollte!!! Sieht man ja auch mal gar nix von der Landschaft.
Also wurde ein „Thüringer – Rostbratwurst – vom Grill – Stop“ mitten im Wald eingelegt, um dann an der nächsten großen Blümchenwiese anzuhalten und schön in der Sonne Siesta abzuhalten.
Doris hatte eine halbe Wassermelone mitgenommen, die wir nach dem Nickerchen genüsslich verspeisten. Ein perfekter Tag, naja, wenn wir nicht von der Nacht zuvor so fertig gewesen wären. Aber…..wir geloben Besserung. Jaja!
Zurück zum Haus angekommen, sahen wir uns erstmal den Film an, den Steffi bis zu dem Zeitpunkt gedreht hat. Oh mein Gott. Mal ehrlich, manche Szenen muss man einfach nicht nochmals sehen. Und …nein…keine Namen… Die Weimarer Fraktion trudelte langsam ein. Sonja kam mit einem glücklichen Lächeln herein. Endlich war ihr Moped Samstagmorgen von seiner monströsen Windschutzscheibe befreit worden und so konnte Sonja endlich Fahrtwind genießen!
Ein letztes Mal liefen wir nach Eisenach rein zum Essen und alle waren traurig, dass dieses geniale Wochenende fast vorbei war. Um diese Tour noch möglichst lange raus zu ziehen, beschlossen wir, am nächsten Tag wieder gemütlich über Landstraße Richtung Heimat zu fahren. Unser Weg führte uns durch das Werratal an Bad Sooden / Allendorf vorbei bis nach Hann. Münden. Dort machten wir noch mal eine lange Rast, aßen zu Mittag, schauten Stadt und den Weserstein an.
Dann trennten sich leider unsere Wege. Doris, Andrea. Martina, Claudi, Steffi und Sonja traten den Heimweg durch´s Sauerland an und Annett und Ute hingen noch einen Tag an dieses perfekte Wochenende. Die Fahrt ging noch ein gutes Stück die Weser runter, durch den Reinhardswald und am nächsten Tag über die Soester Börde auf kleinen Straßen nach Hause.
Fazit: Es war ein superschönes, harmonisches Wochenende an dem viel gelacht, nette Menschen kennen gelernt und schöne Landschaften entdeckt wurden. Dies wollen wir gern wiederholen, obwohl es kaum noch zu toppen sein wird.
An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Elke für die hervorragende Organisation! Ebenfalls, möchten wir uns herzlich bei der Familie Hoffmann bedanken und freuen uns schon aufs nächste Jahr in der Villa Liliengrund! Villa Liliengrund
________________________ Ute, Doris, Annett
|