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Lesbenland-Motorradtour
nach Eisenach (21.04.
bis 24.04.2006) |
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Freitag, 21.
April Am Freitagmorgen um 11.00 Uhr machten sich (leider nur) die 3 „Dyke Bandits“ Ecky, Iris und ich auf den etwa 350 km langen Weg nach Eisenach. Treffpunkt war (eigentlich schon um 10.00 Uhr) die Esso-Tankstelle in Wattenscheid an der A 40 (wo ich auch seit 9.45 Uhr brav wartete). Da wir etwas spät dran waren, (Ecky und Iris waren leider zuerst an einer falschen Tankstelle…und an einer falschen Autobahn) beschlossen wir die ganze Strecke über die Bahn zu fahren. Ecky und ich fuhren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 130 km/h schön versetzt hinter Iris her, die (ich glaube als Einzige) den Weg wusste. Auf der A 40 ging es Richtung Dortmund, dann weiter auf der B 1 bis zum Autobahnkreuz Unna und dann über die A 44 Richtung Kassel. Dort ging es dann auf die A 7. Am Kirchheimer Dreieck wechselten wir zum letzen Mal die Autobahn. Die A 4 brachte uns bis nach Eisenach. Von weitem hatten wir bereits einen wunderbaren Blick auf die stolze Wartburg.
Zuerst brachten wir unser Gepäck in die Pension Petra (schön gelegen an der kurvigen B 19 in Etterwinden, 12 km ausserhalb von Eisenach) und begutachteten unsere Ferienwohnung. Dann ging es (teilweise über Kopfsteinpflaster) mit den Motorrädern zu unserem Treffpunkt zur Wartburg hoch. Nachdem wir 1,00 Euro für den Parkplatz bezahlt hatten, parkten wir die Motorräder um 15.50 Uhr auf den kleinen extra ausgeschilderten Motorradparkplatz und wunderten uns, warum dort noch keine anderen Bikes standen, denn die Zeit des Treffens mit den anderen Lesbendland-Motorrad-Frauen sollte eigentlich um 16.00 sein. Da wir hungrig waren stiefelten wir erst einmal zu einem Imbiss-Stand und bestellten uns eine sehr leckere Thüringer Rostbratwurst. Um 16.05 Uhr kam dann ein weiteres bepacktes Motorrad. So nach und nach trudelten die Frauen alle ein. Zum Schluss kamen auch endlich die „Grünen Tomaten“ auf die wir schon sehr gespannt waren. Die ersten Gespräche wurden geführt, Handynummern ausgetauscht und Fotos geschossen.
Nachdem wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen verabredet hatten, trennten wir uns wieder. Wie sich herausstellte hatten auch Barbara (Nickname: Emydura) aus Berlin und die beiden Schwaben Doreena (Mond auch Elsbeth genannt) und Jeannette (Nickname: Gepäckrolle, Sozia von Doreena) in der Pension Petra Quartier bezogen. So fuhren wir erst mal gemeinsam zurück. Das Abendessen fand im „Augustiner-Bräu“ im Zentrum von Eisenach statt. Nachdem wir zuerst einmal die Blicke aller anderen Gäste auf uns zogen, weil wir die Innereinrichtung mit lauten Getöse durch die Gegend schoben, damit alle Platz am Tisch fanden, war die Stimmung bereits ausgezeichnet.
Bei leckerem Essen verlebten wir einen vergnüglichen Abend. Diesen ließen wir nach der Rückfahrt zur Pension Petra dann noch in unserer Ferienwohnung zusammen mit Barbara, Doreena und Jeanette ausklingen. Samstag, 22.
April Am nächsten Morgen um 9.00 Uhr sahen wir uns dann (etwas verschlafen) beim gemeinsamen guten Frühstück wieder.
Da es in der Nacht geregnet hatte und der Himmel nicht besonders freundlich aussah, wurde die geplante gemeinsame Motorrad-Tour mit den Anderen erst mal verschoben. Stattdessen fuhren Barbara und ich noch zur Wartburg, um sich die etwas genauer anzusehen. Der Weg dort hoch war zwar steil und beschwerlich, aber es lohnte sich. Die Aussicht war phänomenal!
Später stießen wir zu den anderen, die sich bereits mit lustigen Gesprächen, Speis und Trank die Zeit auf dem Mittelalterlichen Markt im Zentrum von Eisenach vertrieben.
Um 13.00 Uhr verabredeten wir uns dann zum Start einer gemeinsamen Motorradtour.
Es war schon toll mit 16 Motorrädern die Straßen von Eisenach und Umgebung unsicher zu machen. Allerdings verloren wir zwischendurch die Hälfte der Fahrerinnen. An einer Tankstelle warteten wir auf den Rest der Frauen, die es anscheinend nicht mitbekommen hatten, dass wir zwischendurch abgebogen waren. Hier wurden uns dann von Alex die Regeln fürs Fahren in der Kolonne eingebläut, damit solche Zwischenfälle zukünftig nicht wieder vorkämen. Wir erfuhren, dass es nicht nur wichtig ist, dass man darauf achtet, was vorne passiert. Sobald beim Blick in den Spiegel festgestellt wird, dass die Hinterfrau nicht mehr da ist, muss angehalten werden, denn nur so merken auch die vorne fahrenden Frauen, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Per Handy erhielten wir Nachricht, wo sich der Rest der Gruppe gerade aufhielt und so machten wir uns auf den Weg dorthin.
Als wieder alle glücklich vereint waren, ging es dann weiter durch die wunderschöne Landschaft von Thüringen. Dabei wurden wir von bedrohlich aussehenden schwarzen Wolken verfolgt. Rechtzeitig vor dem großen Platzregen, fuhren wir einen Parkplatz an, wo wir alle schnell in unsere Regenkombis schlüpfen konnten.
Als das Wetter langsam wieder aufklarte, ging es weiter, bis ich leider mein Nummerschild verlor und die ganze Truppe das soeben beigebrachte beherzigen konnte: Alle blieben brav stehen und warteten, bis das Schild wieder festgeschraubt war. Auf einem schönen Parkplatz im Grünen wurde dann Pause gemacht. Da die Sonne wieder schien, wurden die Regenkombis wieder ausgezogen.
Da so langsam alle Hunger bekamen, kehrten wir nach einem weiteren Kaffee-Stopp schließlich bei einem kroatischen Restaurant ein. Dort war gerade eine Hochzeitsgesellschaft, die nicht schlecht staunte, als wir alle mit unseren Motorrädern auf den Parkplatz fuhren. Es wurde wieder ein lustiger Abend bei leckerem Essen in schöner Umgebung.
Sonntag, 23.
April Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Bei strahlendem Sonnenschein begleiteten Ecky, Iris und ich noch einen Teil der Frauen bis nach Bad Neustadt in Bayern. Bei MacDonald machten wir Rast und stärkten uns. Dabei trauerten wir schon der schönen gemeinsamen Zeit nach und planten ein neues Treffen im Sommer.
Nach einem herzlichen Abschied trennten sich unsere Wege. Da Iris, Ecky und ich erst am nächsten Tag wieder heimwärts fahren wollten, ging es erst mal wieder zurück Richtung Eisenach. Dann machten wir noch einen kleinen Ausflug nach Hessen (hihi!). Vor dem Abendessen ging’s noch einmal hoch zur Wartburg. (Die Raucher hatten leichte Probleme. *grins*)
Bei dem herrlichen Wetter mussten wir unbedingt noch die herrliche Aussicht vom Burgturm genießen und Fotos schießen.
Da uns das Abendessen am Vorabend bei dem Kroaten so gut geschmeckt hatte, fuhren wir anschließend wieder dorthin und ließen es uns gut gehen. Müde und zufrieden fielen wir abends in unsere Betten.
Montag, 24.
April Jetzt kam auch für uns Drei die Zeit des Packens. Nach dem Frühstück verstauten wir unser Gepäck auf den Motorrädern und nachdem „Klein-Fiffi“ Eckys Motorrad noch mal angepinkelt hatte, machten auch wir uns auf den Heimweg.
Diesmal wollten wir allerdings nicht über die Autobahn heizen. Gemütlich ging es über schöne Landstraßen Richtung Heimat. Iris erwies sich wieder einmal als perfekter Tourguide. Zwischenstopps gab es am Edersee und im Sauerland.
Müde, aber glücklich kamen wir abends wieder zu Hause an und freuten uns auf ein heißes Bad und das eigene Bett. Andrea
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